
Salzgitter, mit rund 104.000 Einwohnern als junge Stadt (1942 gegründet) und heute Stahl- und Industriestandort in Niedersachsen, verbindet Industrie und Naherholung: Die Salzgitter AG, der Salzgittersee als Naherholungsgebiet, das VW-Werk für Motorenproduktion und die junge Stadtgeschichte prägen das Stadtbild. Für Immobilienkäufer bietet Salzgitter vergleichsweise günstige Preise.
Eigentumswohnungen werden in Salzgitter durchschnittlich für 1.900 €/m² gehandelt, Einfamilienhäuser für rund 1.700 €/m². Das Preisniveau ist im bundesweiten Vergleich moderat; dennoch können Maklerprovisionen bei üblichen Kaufpreisen beträchtlich sein und nach dem BGH-Urteil unter Umständen zurückgefordert werden.
Das BGH-Urteil betrifft auch Online-Maklerverträge, wenn der Makler seinen Sitz in Salzgitter hat. Maßgeblich für den Gerichtsstand ist der Sitz des Maklers (§§ 12, 17 ZPO). Abhängig vom Streitwert sind das Amtsgericht oder das Landgericht Salzgitter zuständig (Amtsgericht Salzgitter: Klesmerstraße 30, 38226 Salzgitter); seit 2026 sind Verfahren bis 10.000 € Streitwert den Amtsgerichten zugewiesen. Betroffene sollten ihre Ansprüche zeitnah prüfen lassen.
Das Amtsgericht Salzgitter ist bei Streitwerten bis 10.000 € für zivilrechtliche Klagen im Bereich Salzgitter zuständig. Amtsgerichte sind die erste Instanz für zivilrechtliche Streitigkeiten im unteren Streitwertbereich. Maßgeblich ist der allgemeine Gerichtsstand am Sitz des Beklagten – der Makler mit Sitz im Gerichtsbezirk kann hier verklagt werden.
Der Salzgitteraner Immobilienmarkt profitiert von der Stahlstadt, der VW-Nähe und den günstigen Preisen. Eigentumswohnungen liegen im Schnitt bei 1.900 €/m², Einfamilienhäuser bei 1.700 €/m².
Trotz moderater Preise können auch hier gezahlte Maklerprovisionen bei einem unwirksamen Online-Maklervertrag vollständig zurückgefordert werden.
Mehr Informationen zur Rückforderung von Maklerprovision.